Mit diesem Thema könnte man ganze Bücher füllen. Konzentrieren wir uns auf den Einfluss der Geschlechter auf unsere Motiv- und Emotionssysteme. Dabei ist der unterschiedliche Mix der Sexualhormone besonders wichtig.
Das männliche Gehirn wird stärker durch die Sexualhormone Testosteron & Co. beeinflusst, das weibliche Gehirn mehr durch Östrogen & Co. Somit wird bei Männern das Dominanz-System stärker aktiviert – hinzu kommen die benachbarten Felder „Abenteuer“ und „Kontrolle“.
Bei Frauen wird verstärkt das Balance-System angesprochen, und zwar insbesondere das Bindungs- und Fürsorgemodul. Diese unterschiedliche „Ansprache“ zeigt, dass auch der Verkaufsprozess bei diesen unterschiedlichen Gruppen auf jeweils andere Weise aufgebaut werden sollte.
Denn was das eine Gehirn toll findet, kann das andere ganz schön langweilen. Viele Komiker verdienen damit viel Geld, weil sie über diese Unterscheide ihre Witze reißen. Wenn Verkäufer diese ganz natürlichen Unterschiede in den vorherrschenden Emotionssystemen beachten und die dargestellten „hormonellen“ Erkenntnisse berücksichtigen, können sie gutes Geld verdienen.
Aussagen meiner Seminarteilnehmer zeigen aber, dass Verkäufer zuweilen konsequent an den Erwartungen und Bedürfnissen ihrer Kunden vorbei argumentieren.


